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m.bruno@gmx.at   1120 Wien Anderseng. 23/29/1 
Die Berge und Meere, Sonnenaufgang und Sonnenuntergang,
Ebbe, Flut, Tag, Nacht, die Poesie eines spät Auserwählten
 
A B F G H K M  P S Z

 
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Freiheit, Glaube, Kunst und Wahrheit
INHALT Ende
JAHRESZEITEN
BILDER FRÜHLING Im Herzen den FRÜHLING Fauna ERWACHEN Tausend KEIME MÄUSEFRÜHLING Zeichen des VERGEHENS
SONNENAUFGANG
LYRIK
FREIHEIT ADLERMÄDCHEN FREI aber doch verwurzelt FREI wie der Wind FREIE Räume Die FREIHEIT ist des Friedens Sieg Es gibt nur eine FREIHEIT Im Herzen die FREIHEIT Heil dir FREIHEIT FREIHEIT ist nicht wenn man tun kann Nur wer die FREIHEIT achtet Die FREIHEIT erleben 
GLAUBE Dieser ANBLICK ANDACHT ANNA Patronin Mutter ANNA Elemente Sollen FREVLER Gib GEDULD GIPFELKREUZE GLAUBE an das Gute Zu GOTT GOTT in der Höhe GOTT liebt Wege zu GOTT Viele GÖTTER Jedes KREUZ NATUR Anbeter SCHÖPFUNG SCHÖPFUNGS Reigen Heilige STILLE WENDE ZIEL
KUNSTPEGASUS
KUNST SKIZZEN TEXT Walter WIMMER Die BESONDERS Hervorragenden Ein loses BLATT Ein BUCH zu schreiben Gibt es kein DICHTEN Viele DICHTER DRANG GEISTESFUNKEN GEWALTIGES GIPFELNACHT Wie KIMNARAS Ein LIED MUSIK SCHÖPFUNGSGLUT Ein SPRUCH TROJANI WANDERBUCH Sanfte WEISEN Dichterisches WORT In WORTE ausgedrückt Sind verbundene WORTE In allen WORTEN ZWEIFEL 
LEBENSWEGE Meine BAHNEN BERGESQUELLE GELEIT LEBENSSINN MUT SCHEIDEWEG WECHSEL
LIEBE GLÜCK kluger Rat GLÜCK zum Ehebund Trage bei zum GLÜCK Winkt das GLÜCK GLÜCKLICH ist GLÜCKLICHE zaudern nicht LIEBE Durch LIEBE Man kann sich LIEBE Muttertränen Blut der LIEBE Trage bei verschenkte LIEBE Verlierer sparen mit der LIEBE Wenn LIEBE
LIEDER [ADLERMÄDCHEN TROJANIHYMNE] WOHIN Einladung F. Schubert B. Mayer 1985 KNALLSTEINLIED KRIPPELBERGLIED [ÖDSTEIN Morgenlied ÖDSTEINLIED] GRIMMINGTORTANZ Der WEG ZINKWANDLIED Der alte KAHN
NATURSPRACHE Deine BAHNEN BERGESQUELLE du musst BERGSEE EINSAM aus des Tages Auch im ELEND gehen Tief im HERZEN drinnen Hol das LICHT Die NATUR zu bewundern Tier und NATUR bewundern in der kleinen Welt halte RAST RAUSCHEN Waldesbäume schweige Menschenlust Wo mich umrauscht der SCHÖPFUNGS Flügel Der Dämmerung trautes SCHWEIGEN Wenn die SONNE und der Mond Du lieber warmer SONNENSCHEIN UNENDLICHKEITEN die Augen weiden Hoch über dem WASSERFALLHAIN WASSERTÖNE Wenn sich der Schöpfungs WUNDER zeigen
PROSA
BERICHT Trojani BREVIER GIPFELBUCH HUND Bruno ÖDSTEIN SEEFAHRT NEKROPOESIE 
POOL
ALPEN in Not KAPRUN STANDARD BAWAG PINGUIN Almo EU Recht MASSENMÖRDER Asylland TSUNAMI Bildhauer WAHL ROTER Althengst Fischer FERRERO späte Reaktion KANZLERORT INDUSTRIELLEN Vereinigung
SONNENUNTERGANG
BILDER LYRIK ABENDLICHT ABENDSONNE GESÄNGE Widerstreit MEER Sinkende SONNE SONNE geh Beim letzten SONNENSTRAHL SCHREIN Traum Hinab ins WELLENGRAB
PROSA GOLDENE Strahlen LEBENSTRAUM ABENDSONNE ABSCHIED ALTVATER In ASCHE fällt der Tag Himmlisches FEUER Wo die SONNE untertaucht BILDER
INHALT EXTERN
> LYRIK Sein GEIST umschwebt die Berge > KNALLSTEINLIED > SEEFAHRTSLIED (> BRUNO> Lyrik> Prosa> Sentenz> [SATIR> Prosa> Sentenz>]) > [> ] > > > 11GEBOTE für Wanderer  >
Inhalt Ende Anfang

  Q.F.F.F.Q.S.!  Quod faustum felix fortunatumque sit! - Es möge günstig, glücklich und gesegnet sein!
 Der Zweijahrtausend alte Segenswunsch der Römer,  möge auch für dieses Werk gelten.
Freiheit, Glaube, Kunst und Wahrheit man hat- oder empfindet sie oder nicht, sie sind unfassbar unteilbar und auch nicht erzwinglich. 2012-07-29
 
J°A°H°R°E°S°Z°E°I°T°E°N Ende
FRÜHLING

Vom Winter erwacht
Im Herzen den FRÜHLING,
Den Sommer im Sinn
Den Herbstes als Gewinn.

Fauna ERWACHEN

Es singen, dichten und blasen
Die Dachse, Biber und Hasen.
Es reimen ohne zu ermatten,
Die Mäuse und die Ratten.
 

Der Hamster schreibt satirisch,
Der Iltis wird gar lyrisch.
Der Maulwurf reimt metrisch,
Das Stinktier ist pathetisch.
 
Die Krähe zupft die Leier,
Der Rezitator  ist der Geier.
Der Gimpel wird zum Dichter,
Die Elster quietscht im Trichter.
 
Der Hirsch röhrt die Dithyrambe
Die Kuh wiegt sich die Wampe.
Es grunzt die Sau ein Epigramm
Elegisch kräht der Hahn.
 
Der Kuckuck ruft und dirigiert,
Der alte Specht er jubiliert.
Der Adler reimt am Triolett,
Der Uhu schreibt an dem Sonett.
 
Die Biene summt,
Der Brummbär brummt,
Der Frosch paart sich in Wonnen -
Im Lenz, im Lenz hab' ich's vernommen. 2005-05

Tausend KEIME

Viel Tausend Keime springen
Und jede Knospe spricht,
Wenn früh die Vögel singen
Beim ersten Morgenlicht.
 
Und in dem Herz verborgen

Ein Lied im Schlummer lag,
Geweckt vom Frühling Morgen
Steigt jauchzend es zu Tag.
  • MÄUSE Frühling >
  • SOMMER
HERBST 1988-10-16
  Die Blätter beginnen sich zu färben, die Schöpfung zeigt sich in voller Pracht, in den Weingärten ist Lesezeit. – Der Sonne Lauf wird kürzer, die Schatten der Nacht dehnen sich, ein Zeit zum Heimgang, in die Ewigkeit und eine Einkehr in sich selbst. Was ewig bleibt ist der Kreislauf in dem sich alles ändert ein ständiges Werden und Vergehen und die Spanne dazwischen ist das Leben. Dankwanderung Krippelberg >
Zeichen des VERGEHENS
 
Silberfäden blitzen auf im Sonnenschein,
Herbstlicher Windhauch lässt sie schweben;
Ein Mückenschwarm zieht darein,
Im Wiesengrund noch emsig Leben.
 
Keiner noch ahnt das Ende seiner Lust,
Weiß von der Spanne die ihm zugemessen,
Hier Düfte reicher und freudevolle Brust,
Nicht`s fehlt von dem, was er besessen.
 
Das Obst mit dumpfen Schlag fällt ab,
Bewahrt des Jahres Sonn´ und Süße,
Die linden Tage tänzeln hin im Trab
Und heben leicht auch unsre Füße.
Im Vorwort der Werksammlung für den Freund >
  • WINTER
 Jahreszeiten Ende Anfang
 
  S°O°N°N°E°°A°U°F°G°A°N°G  Ende 
 Sonnenaufgang L°Y°R°I°K
  • Dantes ABSCHIED von Vergil >
Im ANSTIEG
 
Es blasst der Tiefe Einerlei
Vergessen des Alltags Hürde,
Hier bin ich froh und frei
Und spüre keine Bürde.
 
Als Schleier schwebt der Quell
Hinab zum Wiesengrunde,
Es wird schon licht und hell
Ich fühl‘ wie ich gesunde.


Schön ist`s, von ÄTNAS Haupt des Meeres Plan,
Begrenzt mit grünen Eiland, und die Fabelauen
Von Siziliens Gestaden und Strombolis Vulkan
Beglänzt von Phöbus Morgenstrahlen zu schauen.
>

Am BERG entschwinden alle Sorgen
Beim ersten Sonnenstrahl am Morgen.
  • EOS kommt hervor >
FRISCH auf! Kameraden
Der Morgen ergraut.
Kameraden frisch auf
Die Berge hinauf,
Der Tag wird vertraut
Es fallen die Schwaden.

Wach auf! Mein GEIST wach auf!
Der Sonne gleich tu deinen Lauf.


Am HORIZONT ein Feuerglanz
Das Schiff im Schwanken,
Tag und Nacht nicht ganz
Versunken in Gedanken. >

Hol das LICHT von den Gipfeln
Wenn Täler im Schatten wiegen,
Wenn über Auen und Wipfeln
Noch Nebelschleier liegen.

Sterne Geflunker im weiten Raum
Doch immer bleibt die Zuversicht,
Ein Schimmer und nur ein Traum?
Nach Dunkelheit folgt einmal LICHT.

An einem MORGEN sonnenklar
Da ist die Welt so wunderbar.

An einem MORGEN sternenklar
Verheißend steigt ein Licht,
Erstrahlend hebt der neue Tag
Empor sein Angesicht.

Der MORGEN graut
 
Schlummer der Nacht
Die Wimpern betaut
Der Morgen graut
Der Geist erwacht.
 
Schlaf oder Traum?
Es fallen Schatten
Auf weiche Matten,
Unbegrenzter Raum.
 
 Schöpfer Drang
Sterne vergehen
Neu zu entstehen
Trauter Gesang.
 
Es neigt sich kaum
Anemonia die zarte,
Den Tau vom Barte
Schüttelt der Baum.
 
Schlafes trunken
Voller Lust
Heben die Brust,
Neue Funken.
 
Ein alter Steig
Felsen im Grauen,
Lichter schauen.
Durch`s Gezweig.
 
Erwachen im Mai
Sonnenstrahlen
Silbernes Mahlen
Einsam und frei.
 
Die Gämse späht
Wolkenlos himmelfrei,
Stille und Jubelschrei,
Die Sonne schwebt.


O früher MORGEN des Beginnen,
O Hauch der von den Küsten kommt.
>

MORGENSONNE, Waldesschatten,
Grüner Rasen, blauer See,
Felsenmauern, Blumenmatten,
Gipfelglanz im gold´nen Schnee.
 


NORDKAP 71°10´21´´
Archipel Nordens, gewaltige Kante
Phönix der aus Glut entsteht,
Himmel und Meer im Göttergewande
Feuerball der nie vergeht.
Tagessieg und Nachtestod
Im Abendglanz und Morgenrot.
>
Bei dem Aufgang der SONNE,
Ist niemand hinters Licht zu führen.
 
Die SONNE blitzt mit hellem Schein
Am Morgen friedlich in die Welt hinein.
Mach es ebenso, sei heiter und froh.

Wenn die SONNE am Himmel aufgeht
 

Leuchten weithin ihre Strahlen
Und durchbricht mit ihren Flammen
Des jungen Morgens frost’gen Nebel.
 
Gebor’ne Feuerpfeile
Lohen auf am Gipfel,
Flutender Berghang,
Grünende Matten.
 
Quellende Strähnen
Geschwillt zu Kaskaden,
Siberschleier schweben
Dem Weiher entgegen.
 
Luft’ger Farbenbrücke
Bunter Regenbogen,
Blitzendes Gefunkel
In düsteren Wellen.

SONNENAUFGANG 1
 
Verwelkender Sternen Glanz
Erwachende Dämmerung
Weckende Erinnerung
Göttliche Kraft Geschick
Schimmern Morgenlicht
Silberschwaden Sonnen Gesicht
Unwiederbringlicher purpurner Kranz.

SONNENAUFGANG 2
 
Schwächer wird der Sternenkranz,
In bunter erwachender Dämmerung,
Stärker wird der purpurne Glanz,
In weckender Kraft der Erinnerung.
Der Tag kommt wieder, aber nie zurück,
Hell und heller erstrahlet ein Licht,
Geboren in Flammen für menschliches Glück,
Entsteigt am Himmel der Sonne Gesicht.

Die STERNE werden blind,
Wenn der Tag beginnt.

Sonnenaufgang Lyrik Ende Anfang
 
 Sonnenaufgang P°R°O°S°A Ende

Ein letztes AUFFLAMMEN
  Als die silbernen Morgenstrahlen erstmals auf die höchsten Gipfel fielen, flammte noch einmal der erblassende Mond auf, mit dem freien Auge war kurzzeitig die Mondlandschaft, mit den verschieden großen Kratern, ganz deutlich zu erkennen.

Unser stilles ENTZÜCKEN
  Unser stilles Entzücken bei Sonnenauf- und Untergängen, ist wie die Liebe zum Lebenspartner oder zu einem Kind oder zur Kunst. Doch ist es nicht nur das Rätsel einer großen Schönheit, im Augenblick hört unsere Empfindung auf und verstummt. Unsere Gefühle verlieren sich in der Allmacht des göttlichen Geheimnisses, wie die Wellen des unergründlichen Meeres.

ERWACHEN
  Es war ein wundersames Erwachen nach einer Freinacht, die Gämsen lugten neugierig nach dem Wanderer in der Morgendämmerung. Nur Eingeweihten wird die Faszination eines morgendlichen, höher Strebens ein Begriff sein, ich war an einem Punkt angelangt, wo jede weitere Schilderung meines Empfindens, nur eine Verflachung im Vergleich mit dem Erlebten darstellen würde. Als ich die Gipfelebene erreichte entstieg die Sonne dem lohenden Rahmen des Horizontes, würzig dufteten die taufrischen Gräser und der Speik als ich gipfelwärts schritt.
  Einige lichte Wolken schwebten fast regungslos, von der Sonne durchleuchtet im Äther. Schon schmückte die Sonne die höchsten Häupter der Berge mit ihren zartroten Strahlen.
Bis in`s Innerste war ergriffen, wer noch nie allein, einem inneren Ruf folgend, einen hohen Berg bestieg, dem ist die weihevolle Stimmung fremd, welche der Zauber schier weltentrückter Höhen erregt, mich erfasste er ganz gewaltig. >

FRÜHLICHT
  Das erste Frühlicht der Morgensonne begann auf den höchsten Bergspitzen zu zittern, ein neuer Tag mit all seiner Bergschönheit hatte begonnen. Schon fragt hie und da ein kleiner gefiederter Frühaufsteher mit noch leisem zaghaften Ton bei den Gefährten an, ob sie schon ausgeschlafen haben, dann ist wieder alles still.
  So wie sich langsam die letzten Nebelschleier um den Gipfel des großen Ödsteins auflösten, so kamen mir damals alle meine Erlebnisse am Zauberberg Ödstein traumähnlich in den Sinn.
Tief unten aus dem Tal meldet der frühe Haushahn das Erscheinen der ersten blassen Dämmerung. In der Farbe von Pfirsichblüten erscheinen die Schneematten auf den Gipfeln, es ist ein heiliges Geschehen, ein Geheimnis der Schöpfung. Ein Fanal umwogt die Eisdome mit leuchtenden Schauer. Der Sonnenwagen rollt aus den versinkenden nächtlichen Gründen über die lohenden Gipfeln.

Mit der GÄMSE Aug` im Aug`

  In der unterirdischen Fortsetzung der Schlucht in der Kleinen Ödstein Südwand, gibt es nach einem Überhang eine Felsenkanzel, von dort geht ein runder senkrechter Schacht nach oben weiter. Nach mehrmaligen, anstrengenden Besteigungs Versuchen schaffte ich es auf die Kanzel Plattform zu gelangen. Je höher ich dann danach weiter stieg desto eigenartig wundersam wurde mir zumute, mit der voller Ausrüstung wagte ich es auch, nach der messerscharfen Schacht Umkehrung, mich ins Ungewisse hinab ab zu seilen. Es eröffnete sich dabei eine unterirdische Zauberwelt und nach einer Steilstufe stand ich in einem Höhlenraum mit weißen Kalkblüten.
  Ein Platz zur Nachtruhe und ein Ort wie geschaffen für eine Gedenkstätte an den Dichter Anton Schubert, dessen Werk Einsame Stunden im Gesäuse Zauber mich auf den Ödstein geführt hat. Fast übergangslos wechselte ich in das Land der Träume, als ich wieder erwachte war meine Erinnerung mit einem ein unendlichen Traumbündel angereichert. Ermuntert kroch ich in das weiterführende Fuchsloch und kam an einer, gleich einem Wintergarten bewachsenen Wandnische der Südwand, ans Tageslicht.

  Ich erhob mich und dieser schöne Anblick prägte sich unauslöschlich in mir ein: Es waren die großen braunen Augen der unmittelbar vor mir stehenden Gämse, beide waren wir sehr überrascht und standen uns eine Zeit lang wie gelähmt Aug` im Aug` gegenüber.
Das Tier verhoffte, es war wie die Fortsetzung einer meiner vielen nächtlichen Träume, im wechselvollen Licht des jungen Morgen fielen die ersten Sonnenstrahlen auf den unten gegenüberliegenden Gamsstein. Unter mir lagen, im Kar des Gamsstein Sattels, die haushohen Felsblöcke wie kleine Kieselsteine herum. Bald erreichte auch mich der wärmende Sonnenschein als Auftakt zu einem hoffnungsvollen, erwachenden Bergtag.
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Nach einer GIPFELNACHT am Ödstein (Ein Bett zwischen Himmel und Erde)
  An jenen wonnigen, jungen Tage im Frühling, küsste mich die milde Mutter die Sonne, aus dem Schlummer. Allein mit dir meine Seele, - hoch oben am Gipfel! In den Tälern lag noch der Schatten der Nacht, manche träumten noch von ihrer kurzen Kindheit und von den fernen Bergen, ich erlebte nach einer Zeit voll holder Träume schon das Wunder der Schöpfung.

GRIMMIG Morgenerwachen 1985-04-02
  Nach einer nächtlichen Reise, erlebte ich in der Nähe von Bad Mitterndorf, ein wunderschönes Erwachen eines beginnenden Tages im Frühling. Aus der dunklen Nacht tauchte langsam der Schatten des Felsenriesen Grimming auf, dessen Umrisse immer mehr an Kontrast und Farbe gewannen. In diesem Widerspiel bildeten sich silberne Streiflichter am östlichen Horizont, die Frühlingsnacht wich dem dämmernden Morgen, der auch von befiederten Waldsängern begrüßt wurde.
  Es schimmerte und lohte nun als plötzlich das Tagesgestirn mit seinem Feuerrad das Haupt des Bergkönigs Mont Styria rosig färbte. Die Sonne durchbrach mit ihren ersten Strahlen den frostigen Nebel des jungen Morgens, flutete den Berghang vom Gipfel abwärts mit goldenen Licht und erhellte auch bald das Tal. Scheinbar verweilte sie auf einer Felsenkanzel, die sich in der Mitte der grünen Gämsen Gärten erhob, gleich einem Adlerhorst oder einem Latschenbock Gämsen - Standplatz. Hier ruhten sich die Strahlen der Mutter Sonne aus, glitten dann aber gemächlich abwärts, um auch die Niederungen ganz mit ihrer Schönheit zu erfüllen.
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HELIOS spannt am Schrein den Wagen ein                                
  Erleichtert erkannte ich bei der Morgendämmerung eine Wetterwende zu Schönwetter. Noch stand der Horizont im leichten Feuchtigkeitsdunst des abgezogenen Gewitters, als der Sonnengott Helios die Pferde vor seinen Feuerwagen spannte. Ein Schauspiel mit immer stärker werdender Beleuchtung begann. Gespannt starrte ich auf einen Berg am östlichen Horizont der wie ein gekentertes Boot aussah und dessen Konturen sich immer schärfer abzeichneten. Rechts neben ihm hing eine Nebelwand, links neben ihm in der Scharte lag ein Nebelschwaden, hinter ihm erschien von vier goldumrandeten Silberwolken gezogen das Feuerrad und hob sich dann langsam von der langen geraden Gipfelkante des Berges ab, um frei schwebend seinen Tageslauf zu beginnen.
Helios J.B.Zimermann 17.Jh  

  Die Klarheit des werdenden Tages überstrahlt, mit der schönsten MORGENRÖTE die Schatten der Nacht des Entsetzen, mit dem Schimmer seines Erwachens dem strahlendem Schweben entgegen.

NACHTABLÖSE
  Es war still, nur das Rauschen der Salza klang wie leise Musik für meine Ohren. Der Anmut der Mondnacht, das Glitzern der Sterne hatte mich in eine erwartungsvolle frohe Stimmung versetzt. Die geisterhafte Silhouette des Grimmings ragte über mir in den zauberhaften Nachthimmel.
  Auf der Felsenkanzel erwartete ich die Nachtablöse: Fahler Dämmerschein gefolgt von violetten Feenschimmer und blaugrauen Färbungen erschienen, Sterne zuckten auf und erloschen, es wechselte zu einer purpurnen Pracht transparent übermalt mit magischen Violett, im zarten Himmelsblau begann sich ein Feuerzauber anzukündigen und wie Feuer Geschoße trafen die ersten Strahlen den Berg der Berge. Sein weißes Haupt leuchtete in königlichem Purpur auf, plötzlich loderte es auf wie helles Feuer, der Berg brannte lichterloh.

  Über den Wäldern den Wiesen lag noch ein leichtes Dämmern, sie waren wie der Ennsboden noch umschattet von den kühlen Schwingen der Nacht. Auf dem Berg jedoch hatte das Leben bereits begonnen, die gefiederten Waldsänger waren schon munter um, mit melodischen Gezwitscher, den Tag zu begrüßen.

  Jeder Sonnenaufgang ist ein Wunder der Schöpfung, eine Farbensymphonie, eine Neugeburt im ewigen Planetenzyklus, doch dieses mal hatte mich das Erscheinen des Tagesgestirnes besonders ergriffen. So saß ich nun gedankenverloren bis auch mich das goldene Licht, der Neugeborenen, umfing.
 


Gamsstein NATURSCHAUSPIEL
  Noch in der sternenhellen Nacht verließ ich durch den unteren Kluft Ausgang die "Weiße Höhle" und querte schleunigst vom Schidepot zum Gamsstein - Sattel. Den neuen Tag wollte ich auf dem Gamsstein begrüßen.
  Ein klarer Wintermorgen umschwebte die heilige Bergstimmung, Sonnenschönheit umleuchtete, die nahen Höhen des Großen - und des Kleinen Ödsteins. Ihre Strahlen malten silberne Gebilde über die dämmrigen Schatten der Tiefe. Ich betrat das Felsenhaupt des Gamssteines, als die Sonne hell und blendend, dem rosig leuchtenden Horizonte entstieg und ihr Schein das schneebedeckte Bergland silbern färbte.

  Nach den drei Tagen in der Höhle, war es wohltuend sich von der Sonne wärmen zu lassen. Durch die Sonneneinstrahlung kam Bewegung in die Südwand, für den Beobachter von einem sicheren Standort, wie es bei mir der Fall war, bot sich durch die abgehenden Lawinen, ein einzigartiges Naturschauspiel.
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Das Brausen der SCHÖPFUNG
  Die Morgenröte entzündet auf den Felsaltären Kerzen, hoch in der Himmelsphäre erscheint eine mystische Glut. Sie ergreift die höchsten Gipfel und steckt über die weißen Klippen sich wälzend, das geheimnisvoll in flammenden Purpur auflohende Eisgefilde in Brand. Violette Nebel liegen in der Tiefe und veilchenblaue Dünste steigen auf, dort wo sie in das himmlische Feuer quellen, verwandeln sie sich, die Gipfelkette umbrauend, zu glühenden Dämpfen. Der Himmel färbt sich im dämmernden Widerschein.
  Wie Fanale flammen die Zinnen, die Gluten erblassen, plötzlich schießen goldene Pfeile auf den unbekannten Felsenberg.
Die lauschende Seele vernimmt in dieser Feierstunde das Brausen der Schöpfung. Noch ist die Sonne dem Auge verborgen, aber ihr flutendes Gold umfängt das Süßleiteck und die Sauofenspitze und lässt sie im Morgenrot erstrahlen.
Rosenblätter - Wolken überziehen den gesamten Horizont, dann erscheinen Feuerstreifen und das Rund des königlichen Tages Gestirnes entsteigt mit einer silbernen Wolkenkrone dem Horizont. >

SONNENAUFGANG
  Es war ein prächtiger Morgen, würzig dufteten die taufrischen Gräser und Latschen, nur einige silberne Wölkchen schwebten fast regungslos im purpurnen Äther, durchleuchtet von der Sonne, die die höchsten Berghäupter und Berghänge golden überzog, hie und da, - wärmte auch mich schon manch goldener Strahl. Ahnungsvolle Vorfreude! Von schönen Stunden des guten Gelingens, durchbebten mich und erfüllte mein Innerstes mit jubelnder Freude. >

SONNENAUFGANG nach einer Wanderung
  Viele nächtliche Aufstiege haben mich, im Verlaufe der Jahrzehnte, auf Berges Höhen gebracht. Ich machte sie gerne, denn sie haben meine Wanderungen in den mir unersetzlich gewordenen Gebirge verlängert. Manchmal habe ich auch lange Talwanderungen unternommen um einsamen Erhebungen näher zu kommen, aber nie empfand ich als Einzelgänger eine Spur von Langeweile.
  Das Rauschen eines Baches oder des dunklen Waldes, in der nächtlichen Stille melodisch klingend, bald mit sanften, bald mit machtvolleren Tönen begleitete mich. Im Sternenschein oder bei dem hinter den Wolken hervorkommenden gleißenden Mondlicht, von den Hängen kam ein versonnenes Flüstern und Murmeln des Quellwassers, da fühlte ich mich nie allein. Oft war es aber auch das gleichförmige Schallen eines ausklingenden Regens im Nebel verhangenen Talboden mit dem Brausen der angeschwollenen Sturzbäche. Gerade diese langen Talwege und Aufstiege vermitteln ein tieferes Naturerlebnis den sie führen zu stillen Bergschönheiten.
  Es ergibt nichts Ergreifendes als das Ende einer Nacht und die Geburt eines Tages am Gipfel eines Berges, von den ersten Anzeichen bis zur Vollendung, mitzuerleben. Es ist ein Zauberereignis der vielfältig, in allen ihren Erscheinungen, wandlungsfähigen Schöpfung. Am verwitterten alten Holzkreuz, auf taufrischer Höhe treffen die ersten Strahlenpfeile das an die Nacht gewöhnte Auge. Wenn dann die Sonne der lohenden Silhouette des fernen Horizontes entsteigt, fühlt man die Einzigartigkeit eines jeden Tages im Leben eines Menschen.

SONNENAUFGANG im Klafferkessel
  Ein wunderhaftes Erlebnis: Der Licht- und Schattenkontrast, die bizarren Felsspitzen, die Zinnen und Schluchten. Das Herz der Schladminger Tauern mit einer Unzahl von großen und kleinen, höher und tiefer eingebetteten Bergseen. Götter haben hier, aus Trauer weil sie diesen Kessel den unwürdigen Menschen überlassen hatten, Tränen verloren.
Was bringt der schönste Sonnenaufgang wenn man schläft? 2007-03-17
Nun bei TAGESLICHT
  Nun bei Tageslicht war ich befreit von den nächtlichen Depressionen, die zu Atemnot Erscheinungen in dem gänzlich zugezogenen Biwaksack, geführt hatten, doch die ungewöhnliche Nacht forderte ihr Attribut. In der Felsnische vor dem Biwak legte ich mich hin um von der nächtlichen Pein auszuruhen, der Schlaf blieb mir dabei jedoch versagt.
  Das einzigartige Schauspiel des Erwachens der Natur im Gebirge mit all seinen Reizen war voll im Gange. Die Bergdohlen aus der Vogelkolonie in der Zeche unter der Knappen Schmiede, die gleichfalls wie die Felsnische im Grimmingtor - Bogen ganzjährig von den Vögeln belegt ist, segelten schon geschäftig durch die Lüfte vor der Zinkwand und pickten neben mir Brotbrösel auf.

  Schon hoch am Horizont stehend kam die Sonne über der Zinkwand zum Vorschein und wärmte mich mit all ihrer Kraft, da habe ich plötzlich etwas vernommen. Ohne meine Augäpfel zu verdrehen, sah ich links von mir die kleine Maus, die mir die nächtliche Schreckensangst beschert hatte, auch sie genoss die wärmenden Sonnenstrahlen.
  Auch die Eigenartigkeit des Geräusches fand durch die abgenagten Riemen meines Kletterhelmes eine Erklärung. Beim Abnagen der Riemen durch die Maus, hat sich der Helm bewegt und dabei dieses eigenartige Geräusch verursacht.
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Sonnenaufgang PROSA Anfang Sonnenaufgang Ende Anfang

L°Y°R°I°K Ende
 Lyrik F°R°E°I°H°E°I°T Ende
ADLERMÄDCHEN Trojanihymne^
 
Die PERLE der EPOPÖ
Ist der MORD Annas der Freiheitsheldin,
Ihr Begräbnis und ihre Wiedergeburt
Am heiligen Berg Trojani, auf dem sie
Mit dem Senn' der Trojansalm    
Rachepläne schmiedet.

Anna die Freiheitsheldin Adlermädchen 1.Teil
Natur Glaubensbekenntnis Adlermädchen 2.Teil^
 
1.Gjergj Fishta> schlägt die Laute,
Weisen, Stimmen so vertraute, 
Lieder die nur Kindern klingen,
Und die Seele ganz durchdringen.
Und ein Sehnen und ein Hoffen
Tief hinein ins Herz getroffen.
Traute Stimme, traute Weise
Auf zur rätselhaften Reise
Gleich den Wolken weiterzieh'n
Und die Tränen sie verglüh'n.
 
2.Anna holdes Adler Mädchen
Immer wieder dein gedenk' ich,
Habe doch des Lenzes Boten,
Nie vernommen ohne dich.
Nie hat einer Blume Wohlduft
Ohne dich mich je erfreut
Und das Wasser aus dem Eisquell,
Niemals hat es mich gelabet
Und selbst meine eig'nen Augen,
Haben niemals freudig mir geleuchtet,
Wenn du nicht dabei warst Anna.
Öffne doch die lieben Augen,
Du mein holdes Angesicht!
Was ist dir denn widerfahren,
Dass der schwere, schwarze Schatten
Sich auf dich heut' nieder senkte?
Anna, Anna kenn'st mich nicht,
Siehst nicht mehr wer da ist?
 
3.Segne dich mit meinen Tränen,
Wasch dich mit dem Quell Trojanis>.
Stürb' ich doch doch in dieser Stunde,
Mache doch ein Herzschlag,
Meinem Leben rasch ein Ende.
 
4.Weißt du noch, als du zur Alm kamst,
Auf die Alm der Sommerweiden,
Weißt du noch, wenn dann melodisch
Aus des Krummholz schatt'gen Hange,
Seinen Sang süß - lieblich anhub
Unser Freund der Sommervogel,
So wie er nur weiß zu singen.
Weißt du noch wie du musst laufen
Mehr als einmal mir zu fangen
Unser'n lieben Sommervogel,
Unser kleines, armes Vöglein?
Denn ich hatt's mir eingebildet,
Kleines Dummchen das vom Leben
Noch nichts wusste - glaubte dass es
Auch in meiner Hand würd' singen.
Konnt' ja damals noch nicht wissen:
"Dass gefangen und geknechtet
Niemals jemand singen mag."
Sing und lache so wie damals!
Plaudern scherzen wir zusammen,
So wie es auch einstens taten
Auf der Alm der Sommerweiden.
 
5.Auch der Frühling kam ins Land,
Sieh! Schon knosp't und blüht es!
Und die Bäche, sieh sie brausen,
Denn der Schnee er schmilzt dahin.
Wieder singt der Sommervogel,
Wieder tönt Schalmei und Flöt',
Glockenläuten Schellenklingen
Klinget fern und klinget nah.
Wieder singen Hirt' und Hirtin
Fröhlich ihre  Lockgesänge!
Und wir beide schlendern wieder,
Hand in Hand so friedlich hin,
Schreiten von der Quell zu Quelle
Um in ewig trauter Liebe,
Uns auf uns'ren Berg zu laben
Wie der Tau im Wiesengrund.
Singen wie der Sommervogel
Auf dem trauten Berg Trojani,
In den Lüften in den Zweigen
Anzustimmen alte Lieder.
 
6.Längst vergess'ne alte Lieder.
Singen wie die Sommervögel
Oh du liebe weise Rose.
Alpenrosen sie verblüh'n
Alpenrausch ein Sommertraum,
Bunte Blätter sie verwelken
Herbstesfröste kehren ein.
Und der Winter kommt in's Land,
Strahlt im heit'ren Blau der Himmel,
Weißer Glanz in Berg und Tal,
Rein gefegt vom schwarzen Schatten,
Zieht die Sonne ihre Bahn.
Und das Jahr neigt sich dem Ende.
 
7.Doch, was muss ich fühl'n du Ärmste
Müssten' niemals sehen meine Augen!
Des Gespenstes schwarzer Schatten,
Hat Dir dein Gesicht verhüllt,
Hat dir deinen Mond verhängt,
Hat dir deine Sonn' genommen,
Hat der Augen Stern gelöscht.
Anna, Anna liebe Anna!
Konntest einstens doch nicht wissen,
Dass der eigenen Lämmer viele -
So wie diese Menschen werden.
 
8. Hoch auf jenen Sonnenpasse,
Können wir bei Almenrasten,
Künftig dich nie mehr noch rufen,
Können nie mehr uns're Jauchzer
Von der Bergeshöh' hin senden,
Nach des Nachbarberges-Gipfel,
Denn die Anna lebt nicht mehr.
 
9.Bei des Meeres weißen Sandstrand,
Bei der Wüste kargen Dünen,
Auf den Bergen in den Lüften,
Über Kare, über Schluchten,
Auf den Gipfeln, auf den  Spitzen -
Losgelöst von Hass und Gier
Schwebt die Seele sanft dahin.
 
10.Auf den heil'gen Berg Trojani
Sitzt die Gute mit den Schwestern,
Ein'gen Schwestern auf den Felsblock
Mit den ander'n Trojanselfen,
Und des Morgens erster Frühstrahl,
Leuchtet auf in ihren Augen
Als der Senn des  Berg Trojani,
Auf der Stirn als Zeichen
Noch der Venus zarter Glanz,
Tritt nun zur Geliebten hin.
Und die Wellen ihrer Haare,
Sind  gelöst auf ihren Rücken,
Perlentau in ihren Augen,
Wie der Schnee so weiß ihr Kleid,
Ist vom Windesweh'n beim Fluge,
Aufgebläht in schöne Falten.
Golden glänzen die Sandalen.
Und Ihr Mund hebt an zu sprechen:
 
11."Was auch immer mag gescheh'n,
Was auch immer  mag sich wenden,
Hier und dort zu aller Zeit
Klage und verzagen nicht
Jeder neue Tag bringt Licht."
 
12.Heil dir, ob der klugen Rede !
Heldin du! Du Adlermädchen!
Schneller als der Klang der Stimme,
Widerhallt es in den Wänden,
Dringt alsbald auch schon die Kunde
Von der Heldin des Trojani.
 
13.Auch die Trajansora spricht:
"Sei nicht traurig weine nicht,
Trockne mit dem Tuch die Tränen,
Mit dem hellen Sonnenstrahl.
Anna ist nicht tot mein Lieber!
Solang du fühlen magst den Tau,
Erscheint hintern Kamm der Berge
Sonnenlicht auf grüner Au.
Anna ist nicht tot mein Lieber!
Anna ward dir heut' geboren,
Dir zum zweiten mal geboren".
 
14.Bei des Mondes Silberstrahlen!
Bei den Kiefern Tannen Buchen!
Bei der Felsenquellen Bächen!
Bei dem Lied der Nachtigall!
Bei der holden Jugendzeit!
Bei des Sommers frohen Tagen!
Bei den letzten Abendrot!
Bei dem heil'gen Berg Trojani!
Kann nur einen Eid mehr schwören:
"Auf Erden und in der Ewigkeit
Kampf den Frevlern alle Zeit".
Mög' den Lenz ich nie mehr schauen,
Mög' das Leben sich beenden,
Lies ich ungehindert sie gewähren
Dieser  Hydra falsche Brut.
 
15.Laut erdröhnen Alm und Berge,
Denn hoch droben im Gefelse,
Auf den urgewachs'nen Brocken
Wo der Donner Blitze zucken,
Zu durchbohren kühn den Himmel.
Brüten doch auf diesen Felsen
Aus die Aare ihre Jungen,
Suchen sich dort auch die Gämsen
Immer wieder sel'gen Schlaf.
Doch jetzt sieh! Mit lauten Tosen,
Losgerissen von der Höh'
Über Karre und Geröll,
Wenn der Erde Beben furchtbar,
Dann erzittern lässt den Boden
Und der Felsblock von der Höhe
Gießbach Schluchten überspringend,
Alles was er trifft entwurzelnd,
Alles was er trifft zerschmetternd,
Polternd laut am Felsgestade,
Um für immer einzutauchen,
In des Meeres tiefen Gruft.
Weisser Schaum wallt auf
Und es zischt die Brandung -
Als er kollert in die Tiefe.
Liebe Anna bleib mir gnädig,
Bleib mir gnädig stets gewogen
Wie die Zâna vom Visitor.
Mög' den Ewigen ich auch schauen,
Auf der Laute unsrer's Hochlands,
Auf der Laute Gjergj Fishtas,
Auf den Wolken weiter zieh'n. So. 2005-12-11

NATUR GLAUBENSBEKENNTNIS Adlermädchen 2.Teil 1.Teil^
 
16.Griff der Wolf, einst nach den Lämmern,
War's nicht Absicht, war's nicht Gier -
Reich zu werden durch die Beute.
Denn der Wolf, die arme Bestie,
Griff nur an, entnervt vom Hunger,
Wenn eingeschrumpft in Winteröde,
Ist sein Bauch flach wie ein Blatt.
Hängt den Schwachen er am Rückgrat,
Weiß er doch keinen Rat sonst,
Sich abzuhelfen seinen Hunger.
 
17.Doch die Menschen die Verruchten,
Sind der tollwütigen Meute Schlimmsten
Und je stärker sie sich fühlen,
Desto grausamer überfallen sie,
Stets die Hilflosesten ihrer Brüder.
Warum plündert doch der Starke,
Bloß den Armen nur aus Gier?
Plündernd raubend sich bereichernd,
Um sein Hab und Gut sich anzueignen,
Seine Seel’ dem Leib entreißend,
Um sich seinen prallen Fettwanst,
Um sich seinen vollen Guldensäckel,
Just noch dreister anzumästen.
 
18.Doch der allergrößte Abschaum,
Töten nicht, denn er lässt nur töten,
Schreitet betend über Leichen,
Die heuchlerisch er hingemeuchelt.
Betrogen, vertrieben, ausgerottet
Führte zu „Der Waldbauern Tod“
Reiterer>“ hat es einst geschrieben
Wie Donnersbach wurd` Bankbesitz.
Sich einverleibend Tal und Täler,
Bis zum Bergesgipfel des Trojani
Alles in der Zinsen Geier Hand.
Bauernhof und Bauernhöfe fielen
Fluren, Wiesen – nun als Gehege
Für betuchte Waidmannschaft.
Zinsen Geier, Geldjongleure,
Erzkapitallisten, Hypothekenhaie,
Vom Bankenflop zur Schuldenkrise.
Derivate, Flatex, Broker - suprime   
Nur scheinbar zur Karibikinsel,
Fiktiver Fluchtpfad un’rer Puppenspieler.
Der Ratifizierungs - Zirkus der EU>,
Europa reitet den bankrotten Stier, 
Keine Spur von mutatis mutandis.
 
19.Böse, Menschen Gott erschlag' sie
Böse Menschen, Gott er straft sie,
Gott er schlägt sie, wenn sie beten,
Haben gierig lüstern nur geraubt.
In der Kirche hoch und heilig,
Dann geschändet und zerstört,
Jeden freien Geist vertreibend,
Was einstmals hoch geehrt –
Treten sie nun mit den Füssen,
Haben jeden freien Geist gemordet,
Haben jeden Geist zerstört. 
Böse Menschen, Gott er straft sie
Mit qualvollster Gewissenspein,
Hier auf Erden und im Jenseits
 
20.Als des Morgens erste Frühstrahl
Leuchtet auf in ihren Augen,
Und es glänzt der Tränen Strom
Hebt die Mutter an zu sprechen:
"Habe hier nichts mehr zu schaffen
Hier in diesen elend’gen Leben,
Meine Augen sind geblendet
Von des Satans Schreckgespenst.
Wo die Untat ist am schlimmsten,
Trifft es nur der Ratte Schwanz.
Hochalm, Tiefalm sind verdorrt
Quellen, Bäche sind vergiftet,
Meine Lebenswelt sie ging dahin –
In dem Grau erstickter Lüfte,
Auf dem Grund verseuchter Flüsse   
Auf dem toten Meeresgrund.
Laugen Flocken – Säure Regen
Und aller Menschheit’s Abfall
Sinket bleibend in die Erde,
Chemie Schlamm, Atompilze
Gedeihend sich vermehrend
Wie getrennte Hydra Häupter.
 
21.Faule Moderköpfe nur regieren
Mit Eigennutz und Schändung
Schlimmer als hirnloseste Lakaien
In dieser Mafia - Oligarchenwelt.
Nur Schlechtes kommt von oben 
Denn der Besen kehrt verkehrt.
Sommervögel nicht mehr flattern,
Gämsen Pfiffe sind verstummt,
Johanniskäfer sind erloschen.
Der Fuchs beißt voller Wut sich
In den  eig’nen Lauf sich ab,
So der Falle nun entfliehend
Stolz und frei nun zum Verenden.
In des Rehes Haupt die Maden
Und es bleibt ein Kümmerling,
Nur den größten Mist verbreitend
Fühlt sich diese Menschheit wohl
Und es düngt die jungen Saaten
Immer nur die alte Dungchemie.
Die Magnaten, die Stigmanten
Gift'ge Saat zu gift'gen Mist.
 
22.Meinen Geist habt ihr geschändet,
Meinen Mut nahmt ihr mir weg,
Meine Flur habt ihr verheert
Und euch danach ganz elendig
Von den  Übeltaten abgeputzt.
Alte Wunden tiefer schlagend,
Schlimmer noch als der Stigmant,
Selbst der Teufel ist mir lieber
Wie solch’ heuchlerische Meute.
Zieht man auch den Schlangenkopf
Aus dem Maul auch alle Zähne
Bleibt das Gift doch in dem Körper
Und kommt hintenherum heraus.
 
23.Vermehrt gedeiht das Ungeziefer
Wandelt verbreitend hin zu Pestizid
Und die Menschen hier auf Erden –
Geld regiert wo bittere Armut herrscht.
Von den Ratten längst verlassen,
Steuern sie das sinkend’ Schiff.
Die Vatikanus Bank wäscht weiter
Mit blut’gen Mafia Drogengeld,
Der Pontifex Maximus segnet ungerührt
Bonzen auch im gold’nen Saal.
Denn in Schmutz und Müllesleh’n
Siechen die Ärmsten nur dahin,
Hier die Parasiten, dort große Not,
Kinder die vor Hunger sterben.
Kinderarbeit, kaum zum Überleben.
Diese hoch zivilisierten Rassen,
Dieser Parasiten Lumpenbrut,
Intellektuelle gleich den Maden,
Haben nichts and’res nur im Schild
Geld und Macht sich anzureichern.
 
24.Mög’ sie doch der Blitz erschlagen,
Treff’ er sie aus heit’ren Himmel,
Die die meinen Geist getreten,
Die die meine Welt vernichtet.
Werfen auch ihre eig’nen Kinder
Weg, wie totgebor’ne Katzen
Und der Tod kommt zu den Alten
Ungepflegt im Siechenheim.
Hätten alle hier auf Erden
Bloß ihr eig’nes Feld bestellt,
Gäb’ es stets in allen Zeiten
Nur ein friedliches Gedeihen.
 
25.Der Mensch, der Schöpfungs Krone
Forscht bei Gänsen sein Verhalten.
Der Instinkt er ist entschwunden,
Treibt fortan dem Mammon nach.
Freud> mit seinen Seelenträumen?
Darwin’s  Evolution der Affen?
Aber alles blieb beim Alten.
Kindersterben, Hungerqualen,
Denn die fetteste aller Suppen
Löffeln die Experten selber nur.
 
26.Wahre Kunst ist nicht gefragt,
Die Blütenkunst sie dominiert -
Viel gepinselt und geschrieben,
Skulpturen gestaltet und intoniert.
Schöpfer aus den leeren Töpfen,
Es wäre sonst nicht zu erklären
Greifen schon in Ihrer Not
Zu den letzten Extraversionen
Blau, Grün, Rot und Schwarz -
Österreich mein teures Land,
Schwarze Beihilfe für die Reichen,
Sozialabbau für die Wehrlosen nur,
Nährt den blauen Heimatdunst,
Grün übet sich nur im vegetieren
In dem Bier Zelt Österreich dahin.
Österreich mein teuerstes Land 
Vielverwaltet nur von Nieten,
Bürokraten, Haupt- und Nebenleute
Kleben fest auf ihren Stühlen
Mit dem Präsident> der Unnötigkeit.
Schuldenlast’ger bankrotter Staat
Tilget Schulden der bankrotten Banken,
Holt sich Geld bei den Familien,
Holt sich Geld zu Kinders Lasten,
Holt sich Geld von Pflegediensten,
Holt sich Geld von Hilfsorganisationen,
Denn das Steuergeld der Armen
Wird Geschenk für Syndikate.
 
27.Globale Konzerne dirigieren,
Mehrarbeit mit weniger Leuten
Mit gewissenlosesten Manager. 
Satte Prämien auch für Pleiten
Kündigungen, sie werden belohnt
Die Korruption an allen Orten,
Manipulation, Betrug die Regel,
Ehrlichkeit ist fehl am Platz.
Die Politiker sind alle Falotten,
Thomas Bernhard> sprach’s
Und es ist und war auch immer so.
Umweltschützen auf der Jagd,
Feuern blindlings um sich her
Nichts bewegend als den Finger,
Nichts vertretend als die Füße.
Nur heiße Luft bei Gipfeltreffen
Um anzuwärmen nur das Klima
 
28.Der Schutz der Welt ist ausgeblieben,
Lautlos streicht es durch die Lüfte,
Vipern Pegasus Wahnsinn Gift,
Durch die Luft von irgendwo her –
Dem im Schlafe Flügel wuchsen
Und allerorts Unglück vermehrend,
Weil vom Menschen fort und fortan
Unheilschwanger wird's genährt.
Sind der Himmel und die Erde,
So derart mit einand’ verwirrt
Als sollte sich jetzt das Weltall,
Aufgelöst sein, in Staub und Asche?
Wär’ doch ein Mittel nur zu finden,
Eine Rettung von dem Gifte,
Dessen unsichtbare Wunden,
Niemals mehr sich heilen lassen,
Es lässt die Kinder nicht gedeihen,
Es lässt die Alten nicht mehr leben.
 
29.Willst du die klar Welt anschauen,
Fühle erst was vor dir liegt,
Wirst vor Angst und Gram erschaudern,
Wenn nur der Satan sie vermehrt.
Blasse Menschen seh’ ich wandeln
Und die Klag’ tönt an allen Orten:
Was ist das für eine Zeit?
Wo man auf alles neidisch ist,
Immer mehr und noch mehr haben
Und sich selbst schon längst verspielt.
Neidisch auf der Toten Schlummer,
Die Vernichtung schreitet weiter,
Angst vor Gegenwart und Zukunft,
Unbewusstes nagt an den Gewissen,
denn das Wertvolle ging verloren
Und wie schön doch alles sein könnt’.
„Wer üppig lebt wird niemals satt –
MC Donald pflastert den Weg zum Grab.“
Noch gibt es Wälder in ihrer Pracht,
Man fragt sich nur wie lange noch.
 
30.Der Wald stirbt viele Todesarten:
Den Tod der vier Elemente durch;
Gifterde, Giftwasser, Giftluft und Toxinfeuer
Den Aufstiegshilfen- und Wildverbisstod,
Den Auspuff- und den Abgastod,
Den Chemie- uns Strahlentod,
Den Forstweg- und Jagdwegtod,
Den Industrie- und Hausbrandtod,
Den Schipisten- und Abwassertod,
Den Schlägerungs- und Christbaumtod
Den Säuren- und den Laugentod,
Den Windbruch- und Lawinentod,
Den Zersiedelungs- und den Sondermülltod,
Rein theoretisch auch den Alterstod.
Die alte Mär erklingt nun bald,
Wenn alle Vogelstimmen schweigen –
Es war einmal ein schöner Hain.
Ade du geliebter Tannenwald,
Mir ist das Herz so schwer,
So bald kam nun die Scheidestunde,
Nie mehr sehe ich dich wieder,
Ade du schöner grüner Wald,
Wie doch wurdest du betrogen,
Alles nur wegen dem lieben Geld,
Du warst mein liebstes Domizil.
Im Walde hört’ ich’s rauschen,
Ein stilles ernstes Lied,
Vom rechten Tun und Lieben,
Nun ist’s für immer fort.
Oft hört’ ich dieses rauschen,
Dies Lied so schlicht und gut
Und im mein ganzen Wesen,
Ward’d unaussprechlich wahr –
Die Natur, sie war ein Bilderbuch.
 
31.Schal ist unser Tun und Handeln,
Siech und stumpf sind wir geworden,
Was nützt und denn, das viele Forschen.
Richtungslos umher nur irrend,
Aus den Schlöten aus den Toren,
Dringt der Abfall der Chemie
Und aus Leichenteilen im Verborg’nen –
Entstehen Kosmetika des Teintgesicht.
Menschen sind die größten Toren,
Gift’ger Müll verstrahlter Schlamm,
Ohne Hemmungen, ohne Zaudern,
Aids, Krebs dazu den infizierten Zeck.
 
32.Wo versteckt von Stein und Moos,
Frisch und hell entspringt die Quelle,
Dort entströmt dem Erdenschoß,
Bereit verseuchtes, gift’ges Nass.
Denn, der Pöbel aller Sorten,
Tanzet um die gold’nen Kälber,
Doch ein jeder hat in seinem Dasein,
Am letzten Ende nur sich selber.
33.Die neue WELT
 
Die Roten wurden ausgerottet,
Die Schwarzen wurden Slaven
Amerika die neue Welt.
„Wer will, dass diese Welt
So bleibt wie sie ist,
Will nicht, dass sie bleibt.“ Quelle
„Quäle nie ein Tier,
Auch nicht im Scherz denn,
Es fühlt wie du den Schmerz.“ Quelle
30 bis 60 Tiere für einen Pelzmantel,
Keinen Tiermord der Mode willen,
„Eine Frau mit Herz trägt keinen Nerz.“ (Volksmund)
Die Umkehr zur Vernunft
Ist die Abkehr vom Gift.
 
34.So die weise Mutter spricht:
„Sei nicht traurig weine nicht,
Trocknet mit dem Tuch die Tränen,
Mit dem gold’nen Sonnenstrahl,
Noch ist die Erde nicht verloren,
Solang’ ihr seht den träufelnd Tau,
Wenn auftaucht am Kamm der Berge,
Das Sonnenlicht auf grüner Au.
Unbesiegbar ist mein Geist,
Unbesiegbar ist mein Sinn,
Auf ihr Menschen edler Ahnen,
Auf zum Kampf es ist so weit,
Das Schreckgespenst ist Wirklichkeit.“
 
35.„Heil dir ob der klugen Rede,
Adlermädchen Anna du,
Die und neuen Mut gebracht.“
Dann der Männer wahre Helden:
Greifen nach den gift’gen Schlangen,
Und in jeder Hand ‚ne Schlange,
Ganz aus Gift und Gall’ bestehend,
Huben an mit diesen Schlangen,
An zu schlagen auf die Vipper,
Dass sie’s schmerze, dass sie’s brenne,
Dass sie leide, durch das eig’ne böse Blut,
Wie durch Falschheit, Frechheit, Geldgier,
Wie durch Schändung, Frevel, Übermut.
 
36.Ist es nicht Gottesdienst, im Morgengrauen
Zu wandern überr`s frisch ergrünte Feld
Wenn uns, der erste Sonnenglanz im Blauen,
Enthüllt die schöne kaum erwachte Welt?
Ist es nicht Gottesdienst, wenn wir voll Freude
Vom Berge blicken in das weite Land
Und bei der Wälder Abschied nehmenden rauschen,
Die fernen Wolken glüh’n am Alpenrand?
Ist es nicht Gottesdienst, wenn wir mit Staunen
Hoch im Gebirg’ die Wetter brauen sehen
Und Blitz und Donner, wie in wilden Launen.
Mit Sturm und Regenguss vorüber gehen?
Ist es nicht Gottesdienst, wenn hehre Weisen
Und Felsgesänge füllen uns’re Brust,
Die groß und weihevoll die Schöpfung preisen,
In Andacht und mit dem Jubelklang der Luft.
 
37.Doch jenseits aller Laute –
Lässt Inniges geschehen,
Von Herz zu Herzen traute –
Verborg’ne Zeichen gehen,
Denn die geheime Welle
Verbindet wie ein Traum
Mit Bergen, Fels und Quelle,
Mit Blume, Tier und Baum.
 
38.Kahl und leer, steht er auf der Halde
Und schaut in’s öde Tal hinab,
Wie sehnt er sich nach dem verschwund’nen Walde
Und nach dem Glück, das die Gemeinschaft gab.
Er hört nicht mehr der Brüder rauschen,
Der letzte Baum> im dürren Schlage,
Nie mehr dem Gesang der Wälder lauschen
Und bald ist auch das Ende seiner Tage.

  39.Nachwort: Berge und Bäume sind eine Einheit und im Hochgebirge sind die Bäume die einzigen Helden. Sie fechten einen heroischen, stummen Kampf mit den Gewalten der Natur, sie kämpfen gegen Lawinen und Muren, gegen Frost und Hitze, gegen Sturm und Blitzschlag. Sie sind zerrupft und zerzaust, verknorrt und verkrüppelt, vernarbt und verwittert - aber noch leben sie. Unverdrossen und tapfer stehen sie da und ringen um jeden Zoll des steinigen Boden. Ihre Wurzeln klammern sich um Felsen, dringen in deren Ritzen, spalten und sprengen oftmals den Stein, sie ziehen ein hartes Netz über den Boden. Bäume in den Alpen sind ein besonderer Segen, wo Wald ist, ist auch Wasser das Lebens Elixier der Welt, ohne Bäume entsteht Wüste. Noch stehen unsre Bäume, aber wie lange noch? Oberzeiring Allerseelentag 2010-11-02 3.Niederschrift und Aktualisierung Teil 2
FREI aber doch verwurzelt wie ein Baum,
Brüderlich wie ein Wald ist unser Sehnen.

FREI wie der Wind,
Im Herzen die Sonne,
Das Leben ist schön,
Wo immer wir sind.

FREIE Räume mit Verstand,
Enge Träume weites Land.
 
Die FREIHEIT ist des Friedens Sieg.
Nur die Unfähigen setzen auf Gewalt,
In des Teufels seiner irdischer Gestalt
Mit Erden- Länder- und Familienkrieg.


FREIE Räume mit Verstand,
Enge Träume weites Land.
 
Die FREIHEIT ist des Friedens Sieg.
Nur die Unfähigen setzen auf Gewalt,
In des Teufels seiner irdischer Gestalt
Mit Erden- Länder- und Familienkrieg.

 
Es gibt nur eine FREIHEIT,
Aber alle guten Dinge sind Drei?


Im Herzen die FREIHEIT
 
Die Täler voll Wolken

Die Berge voll Licht,
Im Herzen die Freiheit
Mehr brauche ich nicht
.
 
Die springenden Bäche
Der ruhende See,
Die Einkehr der Stille
Der ewige Schnee.
 
Augen zum Schauen,
Berauschender Duft,
Füße zum gehen,
Würzige Luft.
 
Die bezaubernde Stätte,
Umgibt Einsamkeit
Demut, Besinnung,.
Verklungenes Leid.
 
Die Täler voll Wolken
Die Berge voll Licht,
Im Herzen die Freiheit
Mehr brauche ich nicht.

Heil dir FREIHEIT edles Band!
Mit den Zielen groß und hehr.
Als sorgsam gehüteter Solitär
Heil dem der die Freiheit fand.


FREIHEIT ist nicht wenn man tun kann was man will,
Sondern wenn man nicht tun muss was man nicht will.
 
Nur wer die FREIHEIT achtet, weiß sie zu wahren,
Ausnützung, Unterdrückung bringt größte Gefahren.
Nach  >
 

Die FREIHEIT erleben von Einsamkeit umgeben.
Lyrik Freiheit Ende Anfang
 Lyrik G°L°A°U°B°E Ende
Dieser ANBLICK macht bescheiden
Unendlichkeit, die Augen weiden
In dieser Nacht an den Gestirnen.


Ich schreit im Hain,
Wo ANDACHT mich verzückt,
Kann wieder glücklich sein,
Geträumtes ist mir geglückt.

ANNA Patronin der Mütterhält schützend die Hand
Über Menschen in Not, im ganzen Land.
>

Mutter ANNA
Hilf uns in schweren Tagen,
Hilf uns wenn wir verzagen.
Bringe unseren Herzen Licht
Und vergiss uns nicht.
>

Vier ELEMENTE
ERDE
Anderen Freude zu bereiten,
Ein Heim auf festem Grund,
Ist das Schönste aller Zeiten,
Hier auf unserem Erdenrund.
WASSER
In's Wasser fällt ein Stein,
Ganz ungewollt und leise,
Ist er auch noch so klein,
Zieht er doch große Kreise.
FEUER
Ein Funke kaum zu sehen,
Entfachtet doch die Flammen,
Doch die im Dunkeln stehen,
Führt der Schein zusammen.
LUFT
Kein Flügelschlag, kein Blütenduft,
Wenn Winde nicht mehr wehen,
Verströmt des Odems Luft,
Es ist um uns geschehen.
>
Gestraft schon auf Erden,
Sollen FREVLER werden.

O Herr! Gib mir die GEDULD,
Aber gib sie mir sofort!

GIPFELKREUZE stehen,
An sonnigen Gipfeln
Und an trüben Tagen
Für alle die vorüber gehen,
Für alle die um Hilfe flehen
Mit ihrer Not, mit ihren Klagen.


GLAUBE an das Gute,
An den Glauben, an unseren Weg.
 
GOTT in der Höhe, preisen und ehren,
Die Menschen zu Frieden bekehren.

 
GOTT liebt den, der empfindet
Was Wenige begreifen können:
Die Schönheit der Schöpfung.


Wege führen auf- und über die Berge,
Einer führt über sich selbst zu GOTT.


Es gibt viele GÖTTER,
Es gibt viele Götzen.

Jedes KREUZ hat Sinn und Segen.

Ein Anbeter der NATUR
Ist kein Antichrist,
Weil Wald und die Flur
Werk des Schöpfers ist.

SCHÖPFUNG
Durch Gottes Macht entstanden,
Durch Menschen Hand zuschanden.

In dem SCHÖPFUNGS Reigen
Lauschen und schweigen.

Sprich! Wenn du mehr ausdrückst
Als diese heilige STILLE hier.


Im Elend zu gehen
Angst vor dem Ende,
Eine Blume anzusehen
Bedeutet die WENDE.

Das Kreuz ist das ZIEL
Im Kreuz liegt das Heil.
Was du auch tust
Mach es richtig.

Gehe mit Freude.

Lyrik Glaube Anfang Lyrik Ende Anfang
 
K°U°N°S°T P°E°G°A°S°U°S Ende

    Kunst Pegasus S°K°I°Z°Z°E°N & T°E°X°T
  • WIMMER Walter
Was aber wird bleiben, von dem was wir schreiben?
Es ist wie bei den Sonnenauf- oder Untergängen,
Oder aber auch wie bei Bergerscheinungen:
Die
BESONDERS Hervorragenden vergisst man nicht.
> >

Ein loses
BLATT
In Stürmen gereift
.
Die Farben sind matt
Bis man begreift.
>

Ein
BUCH zu schreiben
Wie ein Gedicht.
Einfach und schlicht,
Mindert ein Leiden.


Der Mensch als Werk
Hat taube Schichten,
Ohne Augenmerk
Gibt es kein DICHTEN.


Viele Lichter -
Viele Schatten,
Viele DICHTER
-
Viele Primaten.


DRANG
In unendlicher Meeresweite
Wenn sich die Sonne neigte,
Die gold`nen Funken verbleiben
Ein paar Worte schreiben.


Goldes wert ist wer die Schöpfung hütet,
Lobes wert ist wer GEISTESFUNKEN brütet.


Wenige Worte oder auch Schweigen
Können GEWALTIGES beschreiben.

Was mich durchdrungen
In einer GIPFELNACHT,
Hab ich gleich gesungen
Und lang nicht bedacht.

Wie KIMNARAS
So wunderbar
Klinge mein Lied,
Wie der stolzer Aar
In den Lüften zieht.

Ein LIED mit frohen Sinn,
Ist immer Freude und Gewinn.
 
MUSIK ist der Rhythmus des Herzens. 

Zur Finsternis wachsen die Schatten in Scharen,
die SCHÖPFUNGSGLUT heißt es zu bewahren.

Ein SPRUCH wie Gold
Oft ungewollt, dem Glück entgegen.

TROJANI
Ohne Zaudern ewiger Hort,
Ohne Plaudern
ewiges Wort.

Wanderbuch
Beugt ein Geschick
Dein mutiges Wagen
Trübt deinen Blick
In finsteren Tagen,
Ein BUCH hilft weiter
Als treuer Begleiter.

Leise, leise, sanfte WEISEN
Alles Laute will beweisen,
Alles Leise will versöhnen
Mit Gutem und Schönem.

Was uns berührt, bewegt, was wir fühlen,
Macht dichterisches WORT erst recht bewusst.

Was freut oder bedrückt,
Sei in WORTE ausgedrückt.
 
Was sich ewig und überall gut erweist
Sind verbundene WORTE aus freien Geist.

Immer gerecht und gut an allen Orten
Ist Gedankenfreiheit in allen WORTEN

ZWEIFEL
Zukunft, Vergangenheit, Erinnerung,
Grenzen im Zwielicht der Dämmerung.
Entwirret sich der Nebel - Reigen?
Welche Gedanken werden sich zeigen?
Emporzüngelnd zu schöpferischer Glut
Zweifel Ungewissheit und Wankelmut. 
Kunst Pegasus Text Ende Anfang
 
 Kunst Pegasus L°E°B°E°N°S°W°E°G°E Ende
Wandle meine BAHNEN
Lerch‘ und Drossel singt,
Stilles Wissen trautes Ahnen
Frohen Mutes und beschwingt. 


BERGESQUELLEN wandern,
Kehren niemals zurück

Wo entsprungen im Glück
Rauschen hin im Lauf

Zum Strome geschwillt

Das Meer nimmt alle auf
In seinem Schoße gestillt.
 

Zum GELEIT
Glücklich im Reich der Natur,
Viel Zeit und ohne ein Ziel,
Lustig sein rund um die Uhr -
Wandern wo man auch will.
>

LEBENSSINN^
 
Ein schwankendes Blatt im Sturme gereift,

Gealtert und matt eh' mans' begreift.
Ein Blatt beschrieben kann älter werden
Als alle Wesen hier auf unsrer Erden.
 
Was wir geschrieben, was wir gegeben,
Was wird bestehen von uns'ren Leben?
Sind wir dahin, was wird noch bleiben
Von allen dem was wir auch schreiben?
 
Alles von allen mit Freude und Schmerz
Geistesfunken gebrütet erfüllte das Herz.
1989-10-22 aus einem Brief an Stefan
>
Lass den MUT nicht sinken
 
Lass den Mut nicht sinken
Auch wenn der Himmel grau,
Zwischen dunklen Wolken
Wird es wieder einmal blau.
 
Es dreht sich die Welt

Um des Menschen Geschick,
Es wechselt die Freude,
Es wechselt das Glück.
 
Wenn es dir schlecht geht
Verlier’ nicht den Mut,
Es wechselt ja wieder
Und alles wird wieder gut.
 
Winkt ein Mädchen verweile,

Lächelt ihr Blick so halte an,
Kein Wanderer hat solche Eile,
Dass er nicht ausrasten kann.
>

SCHEIDEWEG
 
Bergsee`s Reinheit

Gold`ner Schein
Nacht Tag Einheit.

 
Kurz verweilen

In der Pracht,
Abwärts eilen
Dunkle Nacht.
>
WECHSEL
 
Es wechselt alles
Es wechselt das Glück,
Im Falle des Falles
Kommt es zurück
 
Es wechselt alles
Der Tag und die Nacht,
Im Falle des Falles
Heute Schein Morgen Pracht.

 

Es wechselt alles

Der Herbst und der Winter,
In Falle des Falles
Entstehen die Kinder.
 
Es wechselt alles
Von der Geburt bis zum Tod,
Im Falle des Falles
Von der Freude zur Not.
 
Im Falle des Falles
Siegt Liebe über alles.
2003-08
Kunst Pegasus Lebenswege Ende Anfang

 Kunst Pegasus L°I°E°B°E Ende
GLÜCK
Kluger Rat,
Glück gibt
Glück hat,
Wer liebt
. >

GLÜCK zum Ehebund
Freude für die Gäste,
Schreie aus Kindesmund
Die Knospen der Äste.
>
Trage bei zum GLÜCK,
Verschenkte Liebe
Kommt zurück. 

Unterwegs winkt das GLÜCK
Und nicht am Ende,
Dann ist es zu spät.
 
GLÜCKLICH ist,
Der Idealist.

GLÜCKLICHE zaudern nicht
Glücklich sein ist Zuversicht.

LIEBE
 
Eine Zeit die niemals vergeht?

Die Sonne die nie untergeht?
Das Rad das nie sich dreht?
Ein Blatt im Winde verweht
?
 
Wasser das niemals schäumt?
Ein Pferd das nie sich bäumt?
Ein Glück das immer bliebe
Ist der Selbstbehalt der Liebe. 

Durch LIEBE
Durch Liebe gefunden
Durch Liebe gebunden
Durch Liebe befreit,
Von der Einsamkeit.
>

Man kann sich alles kaufen
Nur LIEBE und Verstand nicht. 

Muttertränen sind das Blut der LIEBE  


Trage bei zum Glück,
Die verschenkte LIEBE
Kommt tausendfach zurück. 
 
Verlierer sparen mit der LIEBE,
Gewinner verschwenden sie. 
  
Wenn LIEBE das Höchste im Leben ist,
Dann sieh dich um auf den Bergen.
Gipfel weisen zum Himmel,
Von irdischer zu himmlische Liebe.
>
Kunst Pegasus Liebe Ende Anfang
Kunst Pegasus L°I°E°D°E°R Ende
ADLERMÄDCHEN^
Noten
TROJANIHYMNE   
Abschiedsgesang  der Musen
am heiligen Berg Trojani.

 
Er hing im Felsenwalde,
Als heim die Sonne ging
Und sah wie über der Halde
Des Abends Goldnetz hing.
Des Himmels Wolken tauten der Erde Frieden zu,
Beim ersten Glanz der Sterne ging die Natur zur Ruh,
Ging die Natur zur Ruh.
 
Von ferne kam ein Klingen,
Es rauscht schon überall

Die Musen leise singen
Wie Balsam ist der Schall.
Im Todesmut erkennend, sein Leben ist nun aus,
Die Sehnsucht brennend, nach seinem alten Haus,
Nach seinem altem Haus.Er kann nicht weiter gehen
Bergan  und auch bergab
Er kann nicht weiter stehen,
Er hing vom Baum herab.
 
So fand er eine Stube an der sein Herz sich lehnt,
Nach einer kalten Grube, hat er sich nie gesehnt,
Hat er sich nie gesehnt.
So sehr hat er gelitten
In seiner großen Not,
Doch bleibt es unbestritten
Mehr noch wie beim Tod.
Die Uhr noch weiter tickt, kraft ihrer Feder Lauf -
Erstarrt sein Auge blickt, sein Leben es ist aus.
Sein Leben es ist aus.
 
O Herz mein Herz empfinde
Die Todesstille nun,
So trage es und verwinde
Auch du wirst einmal ruh'n.
Wer die letzte Ruhe findet, der schlummere sanft sich aus
Wem die Sehnsucht bindet, dem trägt ein Traum nach Haus.


WOHIN Einladung F. Schubert B. Mayer 1985
Zur Grimming Gipfelbuch Lesung
 
Vernehmet die Geschichte vom Fräulein welches tief
Am Felsaltaren Grunde viel Hundert Jahre schlief.
Den Nam' der wunderbaren ihn hörtet ihr noch nie,
Ich hab' in einst erfahren am Berg der Poesie,
Ich hab' in einst erfahren am Berg der Poesie.
 
Die Täler Schlummer trunken, die Berge voller Lust
Wer einen Hoffnungsfunken noch spüret in der Brust,
Der jauchze tief gerührt in dieser heil'gen Früh',
Die mich herauf geführt zum Berg der Poesie,
Die mich herauf geführt zum Berg der Poesie.
 
Auf Spuren alter Meister bei meinem einsam' Gang,
Erschienen ihre Geister am Tor zum Wunderklang.
Ich habe sie entdeckt in einer Berges Nacht,
Ich hab' sie sanft geweckt zur Grimming Bergandacht,
Ich hab' sie sanft geweckt zur Grimming Bergandacht.
 
Den Morgen lind und golden hat mir der Mai gemacht,
Da schritt ich mit der holden die mir das Glück gebracht.
Ein Wand'rer hat's gesungen der auf dem Berg erfror,
Sein Lied ist auf geklungen wohl aus dem Zaubertor,
Sein Lied ist auf geklungen wohl aus dem Zaubertor.

KNALLSTEINLIED
Ich sing so froh und munter
Ob´s stürmt oder bei Sonnenschein
Am Berg der Tausend Wunder
Da wird ein jeder glücklich sein.
Jodler
Wenn über`n See die Wolken flieh´n.
Die Quelle in den Gamsschöß springt
Am Steinkarl wo die Rosen blüh´n.
 
Das Echo von der Felswand klingt.
Jodler
Die Bächlein schimmern grün und weiß
Sie rauschen und sie schäumen,
Der Gipfel noch voll Schnee und Eis
Lockt mich zu kühnen Träumen.
Jodler 


KRIPPELBERGLIED >
 
Am Tage und auch in der Nacht
Vergaß ich meine Sorgen,
Ich habe gesungen, getanzt und gelacht
Bis in den frühen Morgen.
Vom Grimming im neuen Glanz
Das Kreuz vom Kaiser Franz.
 
Gar Manches fiel mir wieder ein
Was mir schon längst entschwunden.
Ich war so froh und trank von dem Wein
Es waren schöne Stunden.
Vom Grimming im neuen Glanz
Das Kreuz vom Kaiser Franz.
 
Am Krippelberg im Burgenland
Der Abschied naht die Zeit entflieht
Und wer einst auf dem Gipfel stand
Er weiß, dass man sich wieder sieht.
Vom Grimming her im neuen Glanz
Das Kreuz vom Kaiser Franz.
  • > MORGENLIED
  • >
GRIMMINTORTANZ   
 
G-D-G-Fis-G-A
Ein Alter steht vom Lager auf
Sein Traum ist entschwunden,
Er wandelt im Sonnen Lauf,
Es schmerzen seine Wunden.
Der Weg war sein Ziel
Am Weg ist so viel.
 

Auf einer Flur voll Tränentau
Der Steig ist kaum zu sehen,
Die Luft ist würzig und lau
Schon müde bleibt er stehen.
Der Weg war sein Ziel
Am Weg ist so viel.
 
Zur Quelle sinkt er nieder
Es zieht ihn nach der Ferne.
Vom Schmerz befreite Glieder,
Am Himmel schimmern Sterne.
Der Weg war sein Ziel
Am Weg ist so viel.
 
Es war des Lebens Traum
Ein sanfter Schlummer
Im unendlicher Raum.

Der WEG ist das Ziel
 
G-D-G-Fis-G-A
Wege weisen  dir ein Ziel
Gehe deinen und frag´ nicht viel,
Beschreite ihn mit festen Tritt
Aus den Spuren wird ein Steig,
Dein Weg entsteht erst mit der Zeit.
Das Schicksal wandert mit.
|:Der Weg ist das Ziel, am Weg liegt so viel.

 
Ein Knabe springt vom Felsendom
Im Bach hinein und schwimmt im Strom.
Die Zeit vergeht ganz ohne Uhr,
Von der Wiege bis zur Bahre
All die ganzen Wanderjahre,
Das Leben ist ein Gastspiel nur.

|:Der Weg ist das Ziel, am Weg liegt so viel.
 Der Weg wird steil und schwer
Bedaure es nicht allzu sehr.
Wenn´s nicht mehr weiter geht,
Befreie dich von deiner Last
Und halte an für eine Rast,
Es findet sich ein neuer Weg.
|:Der Weg ist das Ziel, am Weg liegt so viel.
 
Wohin dein Weg auch führen mag
Er bringt dich weiter Tag für Tag.
Du gehst zur Arbeit, gehst zur Ruh`,
Die Freude wechselt mit dem Leid
In deiner ganzen Lebenszeit
Einst fallen dann  die Augen zu.
|:Der Weg ist das Ziel, am Weg liegt so viel. >

ZINKWANDLIED
 
Ein Lied erklingt, zur Zinkwand hin,
Zur Zinkwand hin das ist mein Sinn
Zum Engelkar im schnellen Lauf
Am Knappenturm die Westwand rauf.
Ein Vogel singt  die Gämsen steh'n,
Die Sonn' erscheint auf steilen Höh'n.
 
Nur großen Mut  winkt hoher Preis,
Ganz nah beim Tod das Edelweiß.
Nun lausche wie's von ferne klingt
Wenn kaum der neue Tag beginnt,
Das Echo trägt die Laute her,
die Wand sie ist nicht schwer.

 
Berg Heil und Glück auf
Zur Zinkwand rauf,
Klingt schon von fern der Ruf,
Denn im Knappenkar
Werden Wunder wahr,
Und das Herz im Leibe lacht,
Wo des  Bergmann's Hand
Durch die mächt'ge Wand
Gar viele Stollen schuf,
Wo ich glücklich bin
In dem Biwak drin
In den Träumen mancher Nacht.
Lesung Knappenschmiede 1989-11-23 >
  • Der alte KAHN >
Kunst Pegasus Lieder Ende Anfang
Kunst Pegasus N°A°T°U°R°L°Y°R°I°K  Ende
Wandle ruhig deine BAHNEN
Frohen Mutes unverzagt,
Unbeugsam aber beschwingt
Viel erkennen manches ahnen
Am Morgen wenn es tagt
und Vogelsang erklingt. 


BERGESQUELLE du musst fliehen,
 Kehrest niemals mehr zurück
 Wo entsprungen du voll Glück,
Wandern,wandern weiter ziehen.

BERGSEE^
 
Lieg'st vor mir
In schlichter Klarheit,
Silbern schimmert's auf dir
Im Grund rein wie Wahrheit.
 
Mit bunter Blumenzahl,
Halb noch schneebedeckt,
Genährt vom Wasserfall,
Von Fels Zinnen versteckt.

Ruhe, Einsamkeit,
Säuseln und wehen,
Gnade, Besonnenheit
Lohn für ein Leben.
 
Mein Denken, mein Tue'n?
Nur ein Wasser rauschen
Ansonsten heilig's Ruhen,
Mit der Seele lauschen! (Änderung 2011-08-18)

EINSAM
 
Einsam aus des Tages Lärmen
Ein Adler in die Höhe streift.
Nieder mit Gekeif’ in Schwärmen
Die Krähe in den Lüften kreist.
 
Einsam wandle deine Bahnen,
Stilles Herz bleib` unverzagt
Finde was dir keiner sagt,
Viel erkennen vieles ahnen.
 
Meide breitgetretene Plätze
Steige, klimme nach oben.
Einsam winken viele Schätze,
Von Geheimnissen umwoben. 


Musst du auch im ELEND gehen
Mit Angst vor deinem dem Ende,
Eine Blume anzusehen
Bedeutet eine Wende. 

Tiefe Klüfte hohe Zinnen
In den Karen Seen
Tief im HERZEN drinnen
Schwinden alle Weh`n. 


Hol das LICHT von den Gipfeln
Wenn im Tal die Schatten liegen,
Wenn über Wäldern und Wipfeln